Eine kurze Geschichte Alanyas: Von Piraten zu den Seldschuken
Alanya wurde jahrtausendelang umkämpft — von kilikischen Piraten und römischen Feldherren bis zu seldschukischen Sultanen.
Die Burg von Alanya (Alanya Kalesi) ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen der Türkei. 1226 vom Seldschuken-Sultan Alaeddin Keykubad I. erbaut, krönt sie eine 250 Meter hohe Halbinsel, die ins Mittelmeer ragt — von überall in der Stadt sichtbar.
Der Burghof umfasst etwa 6,5 km Mauern mit 83 Türmen. Die Untermauren beginnen nahe dem Hafen und dem Roten Turm; die Obere Zitadelle befindet sich auf dem Gipfel und enthält byzantinische Zisternen, einen seldschukischen Palast und eine kleine byzantinische Kirche, die später in eine Moschee umgewandelt wurde.
Der Rote Turm (Kızıl Kule) am Hafen ist das meistfotografierte Bauwerk. Es ist ein separater, achteckiger Turm, der zur Verteidigung des Arsenals gebaut wurde, wo seldschukische Kriegsschiffe gebaut und gewartet wurden. Das Arsenal selbst — fünf in den Fels gemeißelte Bogenhallen — liegt 15 Gehminuten vom Roten Turm am Ufer entlang.
Anfahrt: Am besten per Auto oder Taxi zur Oberen Zitadelle (Parkplatz vorhanden), dann auf dem Rückweg durch die Altstadt laufen. Der Aufstieg vom Hafen zu Fuß dauert 45–60 Minuten auf steilen Kopfsteinpflastergassen — lohnend, aber anspruchsvoll.
Praktische Infos: Täglich 08:00–19:00 im Sommer, 08:00–17:00 im Winter. Der Eintritt gilt für Turm und Zitadelle. Planen Sie 2–3 Stunden für einen gründlichen Besuch. Bringen Sie Wasser mit — oben sind nur begrenzte Einrichtungen vorhanden.
Der Blick von der Spitze ist der beste einzelne Aussichtspunkt der Region: das Panorama von Kleopatra-Strand, die Berge hinter Alanya und an einem klaren Tag die ferne Silhouette Zyperns 100 km im Süden.
75 Minuten vom Flughafen Antalya oder 45 Minuten von Gazipaşa. Direkt zu Ihrem Hotel, ohne Zwischenstopps.
Per WhatsApp buchen